Kaufratgeber

Ihr könnt dies gern teilen !!!

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Seit Anbeginn der Computerära befasse ich mich schon mit diesem Thema, seit 18 Jahren auch beruflich. Es macht mir nach wie vor Spaß.

 

Ratgeber für Notebook und PC-Kauf, Smartphones, Tablets und Komponenten

Alles, außer Apple-Produkte.

gerade auch für Anfänger, die sich nicht sicher sind.

Häufig höre ich: “Ja, ich brauche einen neuen Rechner, aber ich weiß doch gar nicht, worauf ich da achten muss.”

Deshalb würde ich dir empfehlen den Beitrag auf dieser Seite zu lesen, vielleicht bringt er schon etwas Licht in den Dschungel.
Empfehlen kann ich dir auch diesen Beitrag meines Blogs über die “digitale Welt”.
Dort siehst du, was an verschiedenen Rechnerkombinationen alles so möglich ist.

Natürlich kannst du aber auch gleich auf diese Seite gehen und ich helfe dir bei deinen Entscheidungen, so gut ich kann, natürlich kostenlos.

 

Auf Amazon habe ich gerade ein kleines Büchlein (OK eher ein Heftchen mit 30 Seiten) als Taschenbuch und Kindle eBook veröffentlicht, in dem es um Neukauf oder Beschleunigung eures Rechners geht.
Die Texte daraus darf ich hier allerdings im Moment aus Lizenzgründen nicht wieder verwenden, deshalb habe ich mir hier neue ausgedacht..

Notebook oder Desktop-Rechner ?

Laptop auf dem Schoß

 

 

 

 

 

 

 

Unterschied Notebook und Laptop, Laptop eher auf den Schoß zu stellen, Notebook eher Notizbuch, also noch kleiner.

 

Ehrlich gesagt, gibt es heute nur noch wenige Gründe, sich einen großen Desktop-Rechner hinzustellen.
Am ehesten brauchen Jugendliche oder jung gebliebene Spiele-Freaks einen großen Rechner, um ihn für die neuesten Spiele immer wieder aufrüsten zu können.
Ansonsten werdet ihr keine Leistungsunterschiede zwischen einem Notebook und einem Desktop-Rechner mehr feststellen können.
Auch die Preisunterschiede zwischen diesen beiden sind nicht mehr so groß wie früher einmal.

Hinzu kommt, dass man, wenn man das Notebook hauptsächlich an einem festen Platz nutzt, einen großen Monitor und eine übliche Tastatur+Maus anschließen kann und dann damit arbeiten, wie an einem Großen. Das Notebook braucht man dazu nicht einmal aufklappen. Einfach an der Seite stehen lassen und Einschaltknopf drücken.
Weil man dadurch nicht auf einen tollen Bildschirm am Notebook selbst achten muss, hat man den Preis für den externen Bildschirm schon fast wieder raus. Möchte man es doch einmal irgendwohin mitnehmen, hat man dadurch auch noch diese Möglichkeit. Ihr müsst lediglich darauf achten, dass euer Notebook einen HDMI-Anschluss für den externen Monitor hat (die meisten haben das aber schon).

Leistung (Prozessor=Motor)

Jetzt aber zu der Leistung, also was für einen Motor euer Rechner braucht. Dies bezieht sich in der Regel auf beide Gruppen, ob Notebook oder Desktop-Rechner.

Vorweg ein Wort zu den Celeron und Atom-Prozessoren.

Die Celeron-Prozessoren nenne ich immer kastrierte Prozessoren. Dies sind in der Regel abgespeckte Versionen der normalen Prozessoren, dadurch aber bedeutend langsamer.
Die Atom-Prozessoren sind eine eigene Prozessorgeneration, die hauptsächlich in Windows-Tablets verwendet werden. Sie sind sehr stromsparend. Sie haben aber auch nur sehr wenig Leistung. 
Von diesen beiden Prozessorarten würde ich, wenn möglich, die Finger lassen. Sicher gibt es auch hier Ausnahmen. Falls ihr ständig mit dem Gerät herumlauft und immer wieder nur die gleichen bescheidenen Aufgaben ausführt, kann es durchaus Sinn ergeben. Am Arbeitsplatz zu Hause oder in der Firma hat man dann in der Regel noch einen “richtigen” Rechner.  Ich kenne auch so einige, die hinterher bereut haben, am falschen Ende gespart zu haben.

 

Die untere Stufe der Messlatte sollten die i3-Prozessoren sein. Es gibt in der gleichen Leistungsklasse auch Alternativen von AMD, häufig sogar etwas günstiger im Preis.
Ihr könnt euch dies wie einen Kleinwagen vorstellen, ihr kommt von A nach B, aber für weite Fahrten sollte er vielleicht etwas mehr Leistung unter der Motorhaube haben und etwas mehr Komfort.
Solltet ihr mit eurem Rechner hauptsächlich im Internet surfen, E-Mails versenden, mal ein YouTube-Video anschauen oder auch mal einen Brief schreiben, dann sollte diese Prozessorart für euch ausreichen.

Die etwas leistungsfähigere Klasse sind die i5-Prozessoren (oder die ähnlich leistungsfähigen von AMD). Man könnte diese Prozessorkategorie am ehesten mit einer Familienkutsche vergleichen. Man kann damit gut in den Urlaub fahren, auch weitere Strecken mit der ganzen Familie. Also ein solides Fahrzeug, lediglich bei langen Fahrten durchs Gebirge kann es schon einmal etwas schwächeln.

Die, bis vor einiger Zeit, stärkste Klasse sind die i7-Prozessoren (oder eben auch vergleichbare von AMD). Solltet ihr neben den üblichen Aufgaben wie oben beschrieben auch noch viel Videobearbeitung machen oder mit großen Datenbanken arbeiten müssen oder eben den Komfort eines Oberklassewagens wie BMW oder Mercedes genießen wollen, dann ist diese Klasse für euch die richtige. Diese Prozessoren werden auch lange ihren Dienst bei euch tun und noch nicht so schnell veraltet sein, wie andere schwächere.

Seit einiger Zeit gibt es auch noch die i9-Prozessoren, die eher einem Rennwagen gleichen und für die meisten gewöhnlichen Arbeiten eher überdimensioniert sind. Lediglich für Spiele-Freaks, wie oben beschrieben, oder für spezielle Prozessor-intensive Vorgänge sind sie natürlich das Nonplusultra.

 

Auf dieser Seite seht ihr einmal ein paar Prozessoren von Intel und AMD gegenübergestellt. Schaut dort ruhig mal kurz rein.

 

Arbeitsspeicher RAM

Arbeitsspeicher

Jetzt ein paar Worte zum Arbeitsspeicher, da diese Artikel auch für Anfänger hilfreich sein soll.
Der Arbeitsspeicher ist NICHT der Teil auf dem ihr eure Dateien, Fotos usw. speichert, sondern der Teil, den der Computer zum Arbeiten braucht, während er läuft.
Nach dem Ausschalten ist dieser Arbeitsspeicher wieder leer. Er ist auch eine der Hauptkomponenten, welche die Leistung eures Rechners beeinflussen.

Für ganz gewöhnliche Rechner, die keine Schwerstarbeit vollbringen müssen, sind 8 GB (Gigabyte) das Optimale, auch wenn der Rechner mit 4 GB schon recht flüssig läuft.
Viel mehr ist da eigentlich beim Kauf nicht zu beachten, aber 8 GB würde ich auch mit Blick auf die Zukunft schon empfehlen.

Festplatte offen

Festplatte oder SSD ?

Ein entscheidendes Kriterium beim Kauf eines Rechners ist die Festplatte.
Eine Festplatte dreht sich mit 5400, 7200 oder sogar 10.000 Umdrehungen pro Sekunde in eurem Rechner. Dies kostet Strom, ist relativ langsam beim Zugriff auf die Daten und sehr empfindlich bei Stößen.

Die modernere Alternative ist eine SSD. Ihr speichert eure Daten darauf und dort sind Windows und die Programme installiert, eben wie auf einer Festplatte.
Der entscheidende Unterschied ist aber, es sind keine beweglichen Teile im Inneren, sondern nur Chips (ähnlich wie bei einem USB-Stick).
Diese Speicherzellen können wesentlich schneller angesteuert und ausgelesen werden, sie verbrauchen weit weniger Strom und sind recht unempfindlich gegenüber Stößen.

Wegen all dieser Vorteile kann ich euch nur empfehlen, darauf zu achten, dass eine SSD in einem neuen Rechner steckt und KEINE Festplatte.
Sollte dies nicht möglich sein wegen des Preises, weil ihr unheimlich viele Filme, Musik und Bilder gespeichert habt, achtet wenigstens darauf, dass eine Hybridfestplatte in eurem Rechner steckt. Eine Hybridfestplatte ist eine Kombination aus herkömmlicher Festplatte und SSD. Auf dem SSD-Teil ist in der Regel Windows vorinstalliert, während eure Daten auf dem Festplattenteil abgelegt werden. Dies macht euer Windows natürlich wesentlich schneller, durch die schnelleren Zugriffszeiten auf dem SSD-Teil.

Betriebssystem

Zum Betriebssystem brauchen wir eigentlich kaum ein Wort zu verlieren, denn an Windows 10 kommt auf dem Massenmarkt kaum jemand vorbei, von der kleinen Gruppe der Apple-Jünger einmal abgesehen. Ob auf eurem neuen Rechner Windows 10 Home oder Professional installiert ist, macht in den meisten Fällen für euch keinen Unterschied. Die Unterschiede sind minimal. Wer wirklich Windows 10 Professional braucht, weiß dies in der Regel und wird diesen Artikel nicht lesen.

Ist ein neuer Rechner überhaupt nötig ?

Ich höre viele, die klagen, weil sie angeblich einen neuen Rechner brauchen.
Oft ist dies jedoch nicht so. Der Rechner ist einfach wegen zu vieler Programme vollgemüllt oder der Flaschenhals ist die langsame Festplatte.
Dabei ist es inzwischen selbst für Laien einfach, den Rechner so wieder herzustellen, wie er zum Zeitpunkt des Kaufes war.

Natürlich muss man dazu seine persönlichen Daten auf eine externe Festplatte erst einmal auslagern und später zurückspielen.
Aber selbst wenn man den vollgemüllten Rechner so behalten möchte und ihn trotzdem beschleunigen möchte, ist der Tausch der Festplatte hin zu einer SSD der einfachste Weg.
Dies hab ich detailliert für Anfänger in meinem oben erwähnten Büchlein bei Amazon beschrieben.

Ihr braucht dazu lediglich einen USB zu SATA-Adapter, eine SSD und ein Kloneprogramm für eure Festplatte.
Damit macht ihr eine exakte 1:1 Kopie eurer alten Festplatte und tauscht sie anschließend gegen die SSD aus.

Die Entscheidung

Je nachdem, wofür ihr euch entschieden habt, findet ihr hier jetzt die entsprechenden Links zu Amazon.

Ob ihr dort kauft, was mich sehr freuen würde, oder euch lediglich erst einmal umschaut, was für euch infrage kommt, nachdem ihr diesen Text gelesen habt, ist natürlich eure Entscheidung.
Seht euch die Produkte genau an, weil Amazon auch schnell mal Produkte ersetzt. Ich übernehme dafür natürlich keine Verantwortung.

Hier findet ihr einige Notebooks mit einem i3-Prozessor und einer SSD oder einer Hybridfestplatte
(einige sind auch in einer anderen Konfiguration dort auswählbar)

Hier findet ihr einige Notebooks mit einem i5-Prozessor und einer SSD oder einer Hybridfestplatte

Hier findet ihr einige Notebooks mit einem i7-Prozessor und einer SSD oder einer Hybridfestplatte

Hier sind einige Notebooks mit den Ryzen-Prozessoren von AMD

 

Vielleicht hat euch dies bei eurer Entscheidung ja etwas geholfen..

Ich bin auch nicht böse, wenn ihr dies teilt oder mich kontaktiert.

Viele Grüße

Euer Didi

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